Kürbissuppe mit Feta und Rauchmandeln
900 g Kürbis (z.B. Butternuss) rüsten und in ca. 2,5 cm grosse Stücke schneiden. 1 Zwiebel schälen und sechsteln. Gemüsestücke in einer Schüssel mit 2 EL Olivenöl mischen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C etwa 25 Min. rösten. Gemüsestücke anschliessend mit ca. 8 dl Gemüsebouillon aufkochen und pürieren. Falls nötig, mit Bouillon zur gewünschten Konsistenz verlängern. Die Suppe in Schalen anrichten und mit 80 g zerkrümeltem Feta, 30 g gehackten Rauchmandeln und etwas Olivenöl servieren. Quelle: fooby.ch
Supplement: 725,5 Kilogramm. Soviel brachte der Sieger-Kürbis an der Schweizer Meisterschaft im Kürbiswiegen 2024 auf die Waage. Dass dieser Wettbewerb überhaupt stattfindet, ist auch Beat und Martin Jucker zu verdanken, die vor 25 Jahren die Schweiz zum Kürbisland machten.
Die Geschichte begann mit einem Zufall: Als 1996 die Apfelbäume auf dem Hof im Zürcherischen Seegräben erfroren, kauften die Brüder Jucker französische Kürbissamen und liessen das Gemüse einfach wachsen. 50 Tonnen zwischen Unkraut. «Da merkten wir, das hat Potenzial», erinnert sich Beat Jucker an die erste Kürbisausstellung, die mehr Interesse weckte als der eigentliche Hofladen, wie er kürzlich der NZZ erzählte.
Doch der Weg war steinig: Nach riskanten Investitionen drohte Anfang der 2000er Jahre der Konkurs. Die Brüder mussten fast alle Anteile verkaufen und lernten in der Krise sparen. «Das war die beste Lebensschule», so Beat Jucker.
Heute ist die Juckerfarm Europas grösstes Kürbisunternehmen mit 2000 Tonnen jährlich und vier Höfen im Kanton Zürich. 80’000 bis 100’000 Menschen besuchen die Kürbisausstellung in Seegräben. Aus dem Zufall wurde ein Agrar-Imperium mit 300 Mitarbeitenden und einem Umsatz zwischen 25 und 50 Millionen Franken. Während täglich zwei Schweizer Bauernhöfe schliessen, zeigen die Juckers, was mit unternehmerischem Mut möglich ist. So verwandelt sich aus einem simplen Kürbis nicht nur eine feine Suppe, sondern eine ganze Erfolgsgeschichte.
Bild: https://www.juckerfarm.ch/ueber-uns/medien/#pressebilder
