Ofetori

1 kg mehligkochende Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in leicht gesalzenem Wasser weichkochen. Kartoffeln abtropfen und durch ein Passevite treiben. 30 g Butter, 2 Eier, 1 dl Milch und 1,5 dl Rahm daruntermischen. Mit Salz und geriebenem Muskatnuss abschmecken. Eine Gratinform ausbuttern, den Kartoffelstock hineingeben und leicht gewölbt glattstreichen. 150 g Magerspeck in Stifte schneiden und den Kartoffelstock damit spicken. Einige Butterflocken darauf verteilen. Ofetori im vorgeheizten Ofen in der unteren Hälfte bei 200° C etwa 25 Min. backen. Quelle: SRF, «Guets vo hie – Nidwalden» von Huber, Herbert und Emmenegger, Urs

Supplement: Ofetori ist ein traditionelles Eintopfgericht aus dem Kanton Nidwalden, zubereitet aus Kartoffelstock, angereichert mit Eiern und Speck. Wie bei vielen traditionellen Gerichten aus dem 19. Jahrhundert ist auch bei dieser Nidwaldner Spezialität die Kartoffel die Hauptzutat. «Die gewöhnliche Nahrung des Landmanns besteht in Milch, Suffi, Schotten, Ziger, Käse, Erdäpfeln und Obst» beschrieb der Nidwaldner Pfarrer und Schriftsteller Aloys Businger 1836 in seinem Werk «Der Kanton Unterwalden» die Nidwaldner Alltagskost. Meist kamen die Kartoffeln damals einfach „gesotten“ oder geröstet als „gebräuselte Erdäpfel“ auf den Tisch. So ist die Nidwaldner Ofentori auch heute noch eine feine Kartoffelrezeptvariante für den Alltag. Zum Beispiel mit einem Salat oder gekochten Apfelschnitzli.

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