Zucchettikuchen mit Minze

Zucchinikuchen mit Minze 500 g Zucchetti in 5 mm dicke Scheiben schneiden. Zucchettischeiben in einer Bratpfanne mit 1 EL Butter ca. 5 Min. dämpfen. Erkalten lassen. 2 Minzezweige in 1 dl Milch aufkochen und 10 Min. ziehen lassen. Minze entfernen. Minzemilch mit 1 dl Rahm, 2 Eiern, 1 Prise Salz und einigen Umdrehungen schwarzem Pfeffer mischen. Ein Kuchenblech (28 cm Durchmesser) mit Kuchenteig belegen, mit einer Gabel mehrmals einstechen. Mit je 2-3 EL Paniermehl und geriebenem Greyerzer bestreuen. Zucchettischeiben ziegelartig auf dem Teig verteilen. 1 EL zerzupfte Minzeblättchen darüberstreuen. Minzeguss über den Kuchen giessen. Im vorgeheizten Backofen bei 200° C ca. 30 Min. backen. Quelle: Swissmilk

Supplement: Das nächste Mal werde ich statt Paniermehl gehackte, geröstete Haselnüsse nehmen. Oder als Variante Minze durch Basilikum und Greyerzer durch Parmesan ersetzen. Vielleicht werde ich auch Minze und Basilikum verwenden. Bestimmt werde ich dann auch gelbe und grüne Zucchetti auflegen.

Hibiskus-Zimt-Tee mit frischer Minze

Hibiskus-Minzetee mit Zimt2 EL getrocknete Hibiskus-Blüten, 1 grob verbrochene Zimtstange und 2-3 Zweige frische Minze mit 1 l kochendem Wasser aufgiessen. Einige Minuten ziehen lassen. Abgiessen. Mit 2 EL Honig süssen. Kalt geniessen. Quelle: Katharina Höhnk

Supplement: Säuerlich-herbe Hibiskusblüten, frische Minze und aromatischer Zimt, abgerundet mit etwas Honig ergeben einen wunderbaren kalten Sommertee. Eine erfrischende Alternative abseits des Ice Tea-Mainstreams. À propos Eistee: vor 30 Jahren soll der kalte Tee die Schweizer Verkaufsregale erreicht haben. Ob Coop oder Migros den Ice Tea in der Schweiz etabliert haben, ist umstritten, beide Detailhändler reklamieren die Pionierrolle für sich. Unbestritten ist der grosse Erfolg des kalten Getränks. 25 Millionen Liter des klassischen Eistees werden heute jährlich allein für die Migros produziert.

Nuss-Nougat-Mousse

Samba-Mousse 2 dl Rahm halbfest schlagen. 100 g zimmerwarme Nuss-Nougat-Creme Samba Dark und allenfalls 1 EL Vanillezucker dazu geben. Zusammen kurz fest aufschlagen. Mit 2 Esslöffeln Nocken abstechen. Je 2 Nocken auf einen Teller geben. Mit flaumig geschlagenem Rahm und blättig geschnittenen, gerösteten Haselnüssen bestreut servieren. Menge reicht für 4 bis 6 Esser. Quelle: Katharina Seiser

Supplement: Ein sehr schnelles und üppiges Dessert. Wer’s nicht besser weiss, wird nie ein Mousse mit hohem Convenience-Faktor vermuten. Erfunden haben soll es vor mehr als 20 Jahren die Mutter der esskultur-Bloggerin Katharina Seiser. Ob die Schoggimousse-Variante auch mit Nutella oder anderen Nuss-Nougat-Cremes funktioniert, ist nicht dokumentiert. Aber probieren ist selten falsch. Die FAZ hat kürzlich 20 Marken getestet. Ein prima Vorwand, das Nougat-Mousse zweidreimal zu wiederholen.

Cervelatsalat mit Rettich und Radieschen

Cervelatsalat mit Rettich und Radieschen 3 Cervelats (ca. 300 g) häuten und in dünne Scheiben schneiden. 300 g Rettich und 1 Bund Radieschen in feine Scheibchen schneiden. 1 Bund Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Aus 6 EL Weissweinessig, 6 EL Distelöl, 1 TL geröstetem, grob gemahlenem Kümmel eine Salatsauce rühren. Mit Salz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken. Salatsauce zum Salat geben und alles mischen. Ca. 20 Min. ziehen lassen. Quelle: essen & trinken

Supplement: Scharfer Rettich und Radieschen passen sehr gut zur Cervelat. Eine gelungene Variante zum bewährten Wurst-Käsesalat. Rettich-Radieschensalat überzeugt aber auch ohne Fleisch mit einer frischen Zitronensauce.

Espresso Granita

Espresso Granita4 dl frischer, starker Espresso mit 100 g Zucker verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Erkalten lassen. In einer flachen Schale in den Tiefkühler geben. Von Zeit zu Zeit die gebildeten Eiskristalle mit einer Gabel vom Schalenrand lösen. Die Granita ist fertig, sobald sich eine homogen-körnige Masse gebildet hat. Granita mit flaumig geschlagenem Rahm servieren.

Supplement: Espresso Granita ist mehr als kalter Kaffee. Das Rezept dazu aber kaum der Rede wert. Dennoch finden sich etliche Rezepte dazu: Jacob Kenedy hat ein Granitarezept in seinem Kochbuch Bocca festgehalten, auf der Seite des Bon Appétit-Magazins findet sich eine Variante, ebenso im Blog von David Lebovitz oder dem Blog Smitten Kitchen. Gill Granger hat dem Independent seine Variante verraten. Die BBC lässt Simon Hopkinson eine Granita auftischen. Martha Stewart steuert ein Rezept bei und auch Nigel Slater. So vielzahlig die Rezepte, so einheitlich die Varianten. Überzeugendes bleibt einfach.

Meertrübelichüechli

Johannisbeer-Joghurt-Muffins 90 g Butter schmelzen und abkühlen lassen. 2 Eier und 180 g Zucker mit dem Mixer hell und schaumig rühren. 180 g Naturejoghurt, das Abgeriebene von 1 Zitrone und die geschmolzene Butter darunterrühren. 210 g Mehl und 1 TL Backpulver mischen und unter die Masse rühren. 140 g abgestreifte Meertrübeli dazugeben. Muffinblech mit 12 Papierförmchen bestücken. Teigmasse auf die Papierförmchen verteilen. In der Mitte des auf 200° C vorgeheizten Ofens ca. 25 Min. backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen. Quelle: Annemarie Wildeisen’s KOCHEN

Supplement: Die Johannisbeere soll laut volkstümlicher Überlieferung einstens von Schweden übers Meer zu uns gekommen sein. Das wir in der Schweiz von Meertrübeli sprechen, ist also nur konsequent.

Selleriesalat mit Appenzellerkäse und Äpfeln

Selleriesalat mit Appenzellerkäse und Äpfeln 250 g Appenzellerkäse und 2 Selleriestangen (ca. 120 g) in etwa 4 cm lange Stäbchen schneiden. Sellerieblätter grob hacken. 1 kleiner rotschaliger Apfel (ca. 120 g) vierteln, Kerngehäuse entfernen und in Scheibchen schneiden. 2 EL Weissweinessig, 4 EL Distelöl und 1 TL scharfer Senf zu einer Salatsauce verrühren. Mit Salz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken. Salatsauce zum Salat geben und alles mischen. Ca. 30 Min. ziehen lassen. Quelle: Rolf von Siebenthal in Natural Gourmet Cooking by Swissair

Supplement: Uwe Ochsenknecht ist es immer noch nicht gelungen, den Appenzeller Sennen das Geheimnis des würzigsten Käses der Schweiz zu entlocken. Wie die Milch zum Käse wird jedoch, ist auf der Seite von Appenzeller® Käse hübsch dokumentiert. Auch dem Inventar des kulinarischen Erbes der Schweiz ist der rezente Halbhartkäse einen Eintrag wert. Glücklicherweise war Rolf von Siebental nicht so schweigsam wie die Sennen und hat sein Rezept der Swissair verraten.