Chabissalat mit Äpfeln, Speck und Kümmel

350 g Weisschabis fein hobeln. 1 rotschaliger Apfel halbieren, Kerngehäuse entfernen und ebenfalls fein hobeln. 1 TL Kümmel rösten und grob mahlen. Aus 3 EL Distelöl, 4 El Apfelessig, 1 TL Honig und dem gemahlenen Kümmel eine Salatsauce rühren. 50 g Rohessspeck in dünne Streifen schneiden, anbraten und noch warm samt ausgelassenem Bratfett zur Sauce geben. Chabis und Äpfel sorgfältig mit der Salatsauce mischen. 10 Min. ziehen lassen. Servieren. Quelle: Brigitte

Supplement: Als Kind habe ich sie immer verwechselt: den berndeutschen Chabis mit dem deutschen Kohl und den hiesigen Chöli mit dem Wirz oder Wirsing. Der SRF-Sprachexperte Christian Schmid weiss, weshalb wir manchmal Chabis erzählen. Der Chabis war früher ein wichtiges Wintergemüse, gut lagerfähig und billig. Da er aber entsprechend oft auf den Tisch kam, war er nicht gerade beliebt. So wurde das Wort Chabis bald synonym für „öppis Nütigs“, etwas Nichtiges, verwendet. Man sagt dann beispielsweise „es isch e ke Chabis wärt“. Ich erzähle aber keinen Chabis, wenn ich als vegane Variante Senfsamen statt Kümmel, gehackte Baumnüsse anstelle von Speck und 1 EL Apfelmus statt Honig empfehle.

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