Griessköpfli

1 l Milch zusammen mit 1 Prise Salz, 2 EL Zucker, 1/2 längs aufgeschnittenen Vanilleschote und 2 Streifen Zitronenschale in einer Pfanne aufkochen. 100 g Griess unter ständigem Rühren beigeben. Bei kleiner Hitze unter gelegentlichem Rühren ca. 10 Min. zu einem Brei kochen. Vanilleschote und Zitronenschale entfernen. 4 EL Sultaninen dazu geben und sorgfältig einrühren. Brei in 6 kalt ausgespülte Förmchen (ca. 1,5 dl) füllen. Zugedeckt mindestens 2 Std. in den Kühlschrank stellen. Griessköpfli auf Teller gestürzt servieren. Quelle: Berner Kochbuch

Supplement: Als Kind mochte ich Wiibeeri im Griessköpfli gar nicht. Das lag nicht etwa am Geschmack dieser getrockneten Weinbeeren, störend waren die kleinen Stiele, die oft noch an den Beeren hingen. Wer einmal einen Löffel voll Griessköpfchen mit der Zunge am Gaumen zerdrückt hat, weiss warum. Heute drehe ich jede Weinbeere einzeln um und pflücke die lästigen Stacheln vom Fruchtfleisch. So esse ich Sultaninen mittlerweile sehr gerne. Auch im Griessköpfli. Das Köpfchen aus Hartweizengriess ist aber ein eher rustikales Dessert, das auch und vorallem zum Zmorge schmeckt. Sultaninen durch gehackte Dörrfrüchte, zum Beispiel Aprikosen, ersetzen. Oder ganz sein lassen und stattdessen Himbeersirup dazu servieren. Etwas raffinierter und weniger kindheitsbehaftet schmeckt Beerensauce. Dafür 200 g Himbeeren oder gemischte Beeren (auch tiefgekühlte und aufgetaute) mit 20 g Puderzucker und 1 EL Zitronensaft pürieren und durch ein feines Sieb passieren.

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