Magronenauflauf mit Käse und Brösmeli

Für die Béchamelsauce 30 g Butter in einer Pfanne schmelzen, 30 g Mehl dazu geben und unter Rühren 1-2 Min. andünsten. Mit 6 dl Milch ablöschen und unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Sauce mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen. Eine kleine Zwiebel schälen und mit 1 Lorbeerblatt und 1 Nelke bestecken. Die besteckte Zwiebel dazu geben und die Béchamelsauce 10 Min. köcheln lassen. Zwiebel herausnehmen. Derweil 300 g Magronen in reichlich gesalzenem Wasser bissfest garen. Magronen abgiessen. Béchamel-Sauce vom Herd nehmen und 150 g geriebener Greyerzer unter die heisse Sauce mischen. Magronen mit der Käsesauce mischen und in eine ausgebutterte Gratinform geben. 25 g Butter in einer Pfanne schmelzen und 50 g Paniermehl dazugeben. Kurz anrösten und mit 50 g geriebenem Greyerzer über die Magronen verteilen. Den Magronenauflauf im vorgeheizten Backofen bei 200° C 25-30 Min. goldbraun überbacken. Quelle: Annemarie Wildeisen’s KOCHEN

Supplement: Der Gruyère hat dem Emmentaler den Rang abgelaufen und ist heute der weltweit beliebteste Schweizer Käse. Zum ersten Mal hat der Freiburger Gruyère den Emmentaler bei den Schweizer Käseexporten abgelöst. Von Januar bis Oktober 2017 wurden laut Zollverwaltung 9474 Tonnen Greyerzer-Käse exportiert, während es beim Emmentaler nur 9254 Tonnen waren. Besonders gefragt ist der Hartkäse in den USA.

Die Exporte beim Greyerzer sind stabil, aber nur leicht steigend. Dass er nun an der Exportspitze steht, hat vor allem mit der Krise des Emmentalers zu tun. Über Jahre war er der Exportschlager der Schweizer Käseindustrie. Nicht zuletzt, weil der Bund die Verkäufe im Ausland stark subventioniert hat. Gemäss dem Landwirtschaftlichen Informationsdienst LID war der Emmentaler während Jahrzehnten ein Überschussventil für den Schweizer Milchmarkt.

Zum Niedergang beigetragen haben vorallem Versäumnisse beim Schutz der Marke. Das begünstigte die Produktion von ausländischem Billig-Emmentaler, der auf dem Weltmarkt dem Original dem Rang ablief. Gruyère hingegen ließ seinen Namen schützen. Le Gruyère AOP ist über die Ursprungsbezeichnung AOP (Appellation d’Origine Protégée) geschützt und wird von der EU und weiteren Ländern anerkannt.

 

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