Pastinaken-Apfelsuppe

200 g Pastinaken, 100 g mehligkochende Kartoffeln und 1 Boskoop-Apfel (ca. 150 g), alles gerüstet und in Würfel geschnitten, in 2 EL Butter andünsten. Mit 1 dl Weisswein ablöschen, 6,5 dl Bouillon beifügen und während 20 Min. auf kleinem Feuer köcheln. Suppe pürieren. 0,6 dl Rahm dazu geben. Allenfalls mit zusätzlicher Bouillon verlängern. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 3-4 Bratspecktranchen in Würfel schneiden. Speck auf mittlerer Stufe in einer Bratpfanne sanft anbraten. 1/2 Boskoop-Apfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Apfelwürfel zum Speck geben und weitere 2 Min. braten. Suppe auf 4 Schalen verteilen, je 1-2 EL Apfel-Speckmischung darüber geben. Servieren. Quelle: Swissmilk, Heather Christo

Supplement: Anfang des 20. Jahrhunderts war Schweineschmalz das beliebteste Fett in der Küche. In den letzten 100 Jahren hat das Schwein an Ansehen eingebüsst. Die Nachfrage nach fettem Schweinefleisch und Schweinefett sank, die Schweinezüchter reagierten mit der Züchtung magerer Rassen. „Das Schwein hat sein Fett verloren und mit dem Fett auch seinen Geschmack“. Die Köchin und Autorin Jennifer McLagan kann sich kein Essen ohne Fett vorstellen. Mit Fett : Loblied auf eine verrufene Ingredienz hat sie ein Buch geschrieben, dass „ganz den Freuden und Vorzügen des Fettessens“ gewidmet ist. Das Buch ist eine kleine Kulturgeschichte vom tierischen Fett. McLagan tischt dabei unterhaltsam Fakten zum Fett auf und ergänzt anregend mit vielen Rezepten. Für den geschmackvollen Speckverzehr deshalb das ausgelassene Fett keinesfalls entsorgen, sondern mit Bedacht und Apfelwürfeln zur Suppe geniessen.

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